Metallbauer / Metallbauerin
Einstiegsgehalt
26.000 €
Median-Gehalt
38.000 €
Senior-Gehalt
52.000 €
KI-Risiko-Score
38/100
Überblick
Metallbauer konstruieren und fertigen Metallkonstruktionen aller Art – von Treppen und Geländern über Fassadensysteme bis zu Maschinen- und Anlagenkomponenten. Das Handwerk verbindet technisches Verständnis mit handwerklicher Präzision. In der Fachrichtung Metallgestaltung kommen künstlerische Elemente hinzu.
Gehalt & Vergütung
Einstieg
26.000 €
/ Jahr (brutto)
Durchschnitt
38.000 €
/ Jahr (brutto)
Senior
52.000 €
/ Jahr (brutto)
Gehalt nach Region
Ausbildungswege
Metallbauer/in
3,5-jährige duale Ausbildung in zwei Fachrichtungen: Konstruktionstechnik (Stahlbau, Fassaden) oder Metallgestaltung (künstlerische Metallarbeiten).
Metallbauermeister
Meisterabschluss für Selbstständigkeit und Betriebsführung. Zugang zu größeren Aufträgen im Bauwesen.
Schweißprüfungen nach EN ISO 9606
Zusatzqualifikation für MIG/MAG und WIG-Schweißen – deutlich erhöht die Jobchancen und den Stundenlohn.
Typische Aufgaben
KI-Risiko-Analyse
KI-Risiko-Score: Metallbauer
CNC-Maschinen und automatisierte Schneidanlagen übernehmen Zuschnitt und Serienteile. Montage, individuelle Konstruktionen und handwerkliche Metallgestaltung bleiben menschliche Domäne auf absehbare Zeit.
Routinetätigkeit
Soziale Kompetenz
Digitalisierung
von 100 · Mitteles KI-Risiko
Risikofaktor Routinetätigkeit: Maßanfertigungen beurteilen, Fertigungsverfahren wählen und Qualität sichern erfordern handwerkliches Urteilsvermögen.
Risikofaktor Soziale Kompetenz: Teamarbeit in der Werkstatt und Kundenkommunikation erfordern grundlegende soziale Kompetenz.
Risikofaktor Digitalisierung: Fertigung, Montage und Schweißarbeiten erfordern physische Präsenz; CNC-Automation übernimmt Standardprozesse zunehmend.
Spezialisierung auf komplexe Stahl- und Fassadenkonstruktionen sowie Zusatzqualifikationen im Schweißen sichern gute Gehälter. CNC-Kenntnisse stärken die Position.
Zukunftsaussichten
Chancen
- Bau- und Sanierungsboom sorgt für konstante Auftragslage
- Fachkräftemangel – gut ausgebildete Metallbauer sehr gesucht
- Hohe Nachfrage nach Stahl-Glas-Fassaden im Gewerbebau
- Breites Spektrum von Handwerk bis Industrieproduktion
Risiken
- CNC-Automatisierung reduziert einfache Zuschnitttätigkeiten
- Körperlich belastend – Lärm, Hitze und schwere Lasten
- Konjunkturabhängig im Maschinenbau und Anlagenbau
Häufige Fragen
Was verdient ein Metallbauer?
Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 26.000 € jährlich, der Median bei 38.000 €. Mit Meister und Spezialisierung sind bis zu 52.000 € möglich. In Bayern (47.000 €) und Baden-Württemberg (46.000 €) verdienen Metallbauer am besten.
Wie wird man Metallbauer?
Über eine 3,5-jährige duale Ausbildung in einer der Fachrichtungen Konstruktionstechnik oder Metallgestaltung. Zusatzqualifikationen im Schweißen nach EN ISO 9606 (MIG/MAG, WIG) und der Metallbauermeister steigern Gehalt und Aufstiegschancen deutlich.
Was macht ein Metallbauer im Alltag?
Stahl, Aluminium und Edelstahl nach Zeichnung zuschneiden, biegen und formen, schweißen und montieren. Treppen, Geländer und Fassadenelemente werden am Bau aufgemessen und vor Ort installiert. CNC-Maschinenbedienung gehört zunehmend dazu.
Ist Metallbauer ein Zukunftsberuf?
Ja, der Bau- und Sanierungsboom sorgt für volle Auftragsbücher und der Fachkräftemangel macht gut ausgebildete Metallbauer gesucht. Stahl-Glas-Fassaden im Gewerbebau sind ein wachsendes Spezialfeld.
Wie hoch ist das KI-Risiko für Metallbauer?
Mit 38/100 (mittel) ist das Risiko moderat. CNC-Automation übernimmt Zuschnitt und Serienteile, aber Montage, individuelle Konstruktionen und Metallgestaltung bleiben auf absehbare Zeit handwerklich.
Wo arbeiten Metallbauer?
In handwerklichen Metallbaubetrieben, im Stahl- und Anlagenbau sowie auf Baustellen. Die Arbeit wechselt zwischen Werkstatt (Fertigung) und Montage vor Ort beim Kunden.
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