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KFZ-Lackierer / KFZ-Lackiererin

HandwerkHandwerklichStabilKI-Risiko: Niedrig

Einstiegsgehalt

26.000 €

Median-Gehalt

33.000 €

Senior-Gehalt

44.000 €

KI-Risiko-Score

22/100

Überblick

KFZ-Lackierer bereiten Fahrzeugoberflächen vor, beheben Unfallschäden und tragen Lacke fachgerecht auf. Sie arbeiten in Karosserie- und Lackierbetrieben, bei Autohändlern und in der Fahrzeugindustrie – mit modernen Lackmischsystemen und zunehmend digitaler Schadensbewertung.

Gehalt & Vergütung

Einstieg

26.000 €

/ Jahr (brutto)

Senior

44.000 €

/ Jahr (brutto)

Gehalt nach Region

Bayern / München
39.000 €
Baden-Württemberg
38.000 €
Hessen / Frankfurt
36.000 €
NRW
32.000 €
Berlin
31.000 €
Sachsen / Ost
27.000 €

Ausbildungswege

Ausbildung3 Jahre

Ausbildung zum Fahrzeuglackierer

Staatlich anerkannte 3-jährige duale Ausbildung. Inhalte: Lacktechnik, Untergrundvorbereitung, Farbmischung, Unfallschadensbehebung. Abschluss mit Gesellenbrief.

Weiterbildung1–2 Jahre

Meisterausbildung Fahrzeuglackierer

Meisterbrief als Voraussetzung zur Selbstständigkeit. Beinhaltet Betriebswirtschaft, Ausbildungspädagogik und vertieftes Fachwissen.

WeiterbildungEinige Tage bis Wochen

Zertifikate: Smart Repair, Spot-Repair, Wasserlacksysteme

Spezialisierungen für kleinere Reparaturen, umweltfreundliche Lacksysteme und Sonderbeschichtungen. Erhöhen Marktwert erheblich.

Typische Aufgaben

Karosserieschäden begutachten und Reparaturumfang festlegen
Oberflächen schleifen, spachteln und grundieren
Lacke mit computergestützten Systemen mischen und anpassen
Lackierarbeiten mit Spritzpistole oder Roboter durchführen
Oberflächen polieren und Finish-Qualität prüfen
Smart Repair und Spot-Repair für kleine Schäden durchführen
Folien und Sonderlackierungen verarbeiten
Schadensberichte für Versicherungen erstellen

KI-Risiko-Analyse

KI-Risiko-Score: KFZ-Lackierer

Das Lackierhandwerk erfordert Farbenfeingefühl, dreidimensionales Arbeiten an variablen Fahrzeugkonturen und manuelle Präzision. Lackierroboter übernehmen Serienproduktion in der Industrie, Reparaturbetriebe bleiben auf Menschen angewiesen.

30

Automatisierbarkeit

50

Kreativbedarf

35

Sozialkompetenz

22

von 100 · Niedriges KI-Risiko

Automatisierbarkeit: In der Serienproduktion übernehmen Roboter Lackieraufgaben. Im Reparaturbetrieb sind Variabilität und manuelle Anpassung an einzelne Schäden nicht automatisierbar.

Kreativbedarf: Farbtonabmischung, Sonderlackierungen und die Beurteilung von Oberflächenqualität erfordern Erfahrung und ästhetisches Urteilsvermögen.

Sozialkompetenz: Kundengespräche zur Schadensbegutachtung und Kommunikation mit Versicherungen gehören zum Berufsalltag.

Empfehlung

Digitale Schadensbewertung, Farbmischsoftware und Smart-Repair-Techniken sichern die Zukunft. Der Reparaturmarkt wächst mit dem Fahrzeugbestand.

Zukunftsaussichten

Chancen

  • Stabiler Bedarf durch hohen Fahrzeugbestand und Unfallreparaturen
  • Fachkräftemangel sorgt für gute Beschäftigungssituation
  • Meisterbrief ermöglicht Selbstständigkeit
  • Elektrofahrzeuge verändern kaum die Lackiertätigkeit
  • Smart-Repair-Spezialisierung als lukrative Nische

Risiken

  • Lösungsmitteldämpfe und Lackaerosole belasten die Gesundheit trotz Schutzmaßnahmen
  • Physisch anspruchsvolle Arbeit in Zwangshaltungen
  • Gehalt deutlich unter Bundesdurchschnitt
  • Roboterlackierung in der Industrie reduziert Einstiegsstellen

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