Maler und Lackierer / Malerin und Lackiererin
Einstiegsgehalt
23.000 €
Median-Gehalt
33.000 €
Senior-Gehalt
46.000 €
KI-Risiko-Score
18/100
Überblick
Maler und Lackierer gestalten Innen- und Außenflächen von Gebäuden – von der einfachen Wandfarbe bis zur aufwendigen Fassadengestaltung und Wärmedämmverbundsystem. Das Berufsbild ist vielseitiger als sein Ruf: Wer kreativ ist, kann sich in Gestaltung und Oberflächentechnik spezialisieren. Die Nachfrage ist stabil, die Automatisierbarkeit gering.
Gehalt & Vergütung
Einstieg
23.000 €
/ Jahr (brutto)
Durchschnitt
33.000 €
/ Jahr (brutto)
Senior
46.000 €
/ Jahr (brutto)
Gehalt nach Region
Ausbildungswege
Maler und Lackierer/in
3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen Gestaltung, Kirchenmalerei, Bauten- und Korrosionsschutz oder Fahrzeuglackierung.
Maler- und Lackierermeister
Meisterabschluss für Selbstständigkeit, Betriebsführung und Ausbildungsrecht. Starke Einkommenssteigerung möglich.
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) & Fassadentechnik
Spezialisierung auf energetische Sanierung – durch Förderprogramme dauerhaft nachgefragt.
Typische Aufgaben
KI-Risiko-Analyse
KI-Risiko-Score: Maler und Lackierer
Mal- und Lackierarbeiten erfordern Feingefühl, Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Untergründe und kreatives Gestaltungsvermögen. Automatisierte Malroboter existieren nur in Industrieanlagen, nicht im Wohn- und Gewerbebau.
Routinetätigkeit
Soziale Kompetenz
Digitalisierung
von 100 · Niedriges KI-Risiko
Risikofaktor Routinetätigkeit: Die Arbeit folgt technischen Vorgaben und Kundenspezifikationen; eigenständige gestalterische Entscheidungen sind begrenzt.
Risikofaktor Soziale Kompetenz: Kundenkontakt zur Auftragsabstimmung und Teamarbeit sind nötig; die Interaktionen sind überwiegend sachbezogen und weniger tiefgehend.
Risikofaktor Digitalisierung: Anstrich- und Beschichtungsarbeiten erfordern physische Präsenz auf Baustellen unter wechselnden Bedingungen.
Spezialisierung auf dekorative Techniken, WDVS oder Fahrzeuglackierung sichert gute Gehälter. Kreative Innengestaltung ist KI-resistent.
Zukunftsaussichten
Chancen
- Sanierungspflicht und Energiewende treiben Auftragsvolumen
- Fachkräftemangel – viele Betriebe suchen dringend Personal
- Kreative Spezialisierungen gut bezahlt und schwer ersetzbar
- Einstieg ohne Abitur, Aufstieg zum Meister gut möglich
Risiken
- Körperlich belastend – Rücken, Knie und Lösungsmittelexposition
- Saisonale Schwankungen im Außenbereich
- Einstiegsgehalt im unteren Handwerksbereich
Häufige Fragen
Was verdient ein Maler und Lackierer?
Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 23.000 € brutto pro Jahr, im Median verdienen Maler und Lackierer etwa 33.000 €. Mit Meistertitel und Spezialisierung sind bis zu 46.000 € erreichbar. In Bayern liegen die Gehälter mit 41.000 € am höchsten, in Sachsen bei etwa 25.000 €.
Wie wird man Maler und Lackierer?
Über die 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen Gestaltung, Kirchenmalerei, Bauten-/Korrosionsschutz oder Fahrzeuglackierung. Der anschließende Meisterabschluss (1–2 Jahre) ermöglicht Selbstständigkeit und Betriebsführung. Spezialisierungen wie WDVS oder Fassadentechnik erhöhen die Karrierechancen.
Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
Maler und Lackierer streichen und tapezieren Wände, Decken und Fassaden, lackieren Holz, Metall und Kunststoff und bringen Wärmedämmverbundsysteme an. Sie bereiten Untergründe vor, wählen Farben aus, mischen sie an und erstellen Aufmaße. Baustellenabsicherung und Gerüstaufbau gehören dazu.
Ist Maler und Lackierer ein Zukunftsberuf?
Ja. Sanierungspflicht und Energiewende treiben das Auftragsvolumen, und der Fachkräftemangel ist groß. Kreative Spezialisierungen sind gut bezahlt und schwer ersetzbar, der Aufstieg zum Meister mit eigenem Betrieb ist gut möglich.
Wie hoch ist das KI-Risiko?
Sehr niedrig – der KI-Risiko-Score liegt bei 18/100. Mal- und Lackierarbeiten erfordern Feingefühl, Anpassung an wechselnde Untergründe und kreatives Gestaltungsvermögen. Automatisierte Malroboter existieren nur in Industrieanlagen, nicht im Wohn- und Gewerbebau.
Wo arbeiten Maler und Lackierer?
Hauptarbeitgeber sind Malerbetriebe, Bauunternehmen, Sanierungsbetriebe und Industrielackierereien. Auch Autolackierereien, Werften und der öffentliche Dienst (Bauhöfe) bieten Stellen. Mit Meistertitel ist die Selbstständigkeit mit eigenem Betrieb verbreitet.
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