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Maler und Lackierer / Malerin und Lackiererin

HandwerkHandwerklichStabilKI-Risiko: Niedrig

Einstiegsgehalt

23.000 €

Median-Gehalt

33.000 €

Senior-Gehalt

46.000 €

KI-Risiko-Score

18/100

Überblick

Maler und Lackierer gestalten Innen- und Außenflächen von Gebäuden – von der einfachen Wandfarbe bis zur aufwendigen Fassadengestaltung und Wärmedämmverbundsystem. Das Berufsbild ist vielseitiger als sein Ruf: Wer kreativ ist, kann sich in Gestaltung und Oberflächentechnik spezialisieren. Die Nachfrage ist stabil, die Automatisierbarkeit gering.

Gehalt & Vergütung

Einstieg

23.000 €

/ Jahr (brutto)

Senior

46.000 €

/ Jahr (brutto)

Gehalt nach Region

Bayern / München
41.000 €
Baden-Württemberg
39.000 €
Hessen / Frankfurt
38.000 €
NRW
32.000 €
Berlin
31.000 €
Sachsen / Ost
25.000 €

Ausbildungswege

Ausbildung3 Jahre

Maler und Lackierer/in

3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen Gestaltung, Kirchenmalerei, Bauten- und Korrosionsschutz oder Fahrzeuglackierung.

Weiterbildung1–2 Jahre

Maler- und Lackierermeister

Meisterabschluss für Selbstständigkeit, Betriebsführung und Ausbildungsrecht. Starke Einkommenssteigerung möglich.

WeiterbildungEinige Wochen

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) & Fassadentechnik

Spezialisierung auf energetische Sanierung – durch Förderprogramme dauerhaft nachgefragt.

Typische Aufgaben

Wände, Decken und Fassaden streichen und tapezieren
Lackierarbeiten an Holz, Metall und Kunststoff
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) anbringen
Dekorative Techniken und Spachteltechniken ausführen
Untergründe vorbereiten und spachteln
Farben und Materialien auswählen und anmischen
Baustellenabsicherung und Gerüstaufbau koordinieren
Aufmaße erstellen und Materialmengen berechnen

KI-Risiko-Analyse

KI-Risiko-Score: Maler und Lackierer

Mal- und Lackierarbeiten erfordern Feingefühl, Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Untergründe und kreatives Gestaltungsvermögen. Automatisierte Malroboter existieren nur in Industrieanlagen, nicht im Wohn- und Gewerbebau.

Routinetätigkeit

Soziale Kompetenz

Digitalisierung

18

von 100 · Niedriges KI-Risiko

Risikofaktor Routinetätigkeit: Die Arbeit folgt technischen Vorgaben und Kundenspezifikationen; eigenständige gestalterische Entscheidungen sind begrenzt.

Risikofaktor Soziale Kompetenz: Kundenkontakt zur Auftragsabstimmung und Teamarbeit sind nötig; die Interaktionen sind überwiegend sachbezogen und weniger tiefgehend.

Risikofaktor Digitalisierung: Anstrich- und Beschichtungsarbeiten erfordern physische Präsenz auf Baustellen unter wechselnden Bedingungen.

Empfehlung

Spezialisierung auf dekorative Techniken, WDVS oder Fahrzeuglackierung sichert gute Gehälter. Kreative Innengestaltung ist KI-resistent.

Zukunftsaussichten

Chancen

  • Sanierungspflicht und Energiewende treiben Auftragsvolumen
  • Fachkräftemangel – viele Betriebe suchen dringend Personal
  • Kreative Spezialisierungen gut bezahlt und schwer ersetzbar
  • Einstieg ohne Abitur, Aufstieg zum Meister gut möglich

Risiken

  • Körperlich belastend – Rücken, Knie und Lösungsmittelexposition
  • Saisonale Schwankungen im Außenbereich
  • Einstiegsgehalt im unteren Handwerksbereich

Häufige Fragen

Was verdient ein Maler und Lackierer?

Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 23.000 € brutto pro Jahr, im Median verdienen Maler und Lackierer etwa 33.000 €. Mit Meistertitel und Spezialisierung sind bis zu 46.000 € erreichbar. In Bayern liegen die Gehälter mit 41.000 € am höchsten, in Sachsen bei etwa 25.000 €.

Wie wird man Maler und Lackierer?

Über die 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen Gestaltung, Kirchenmalerei, Bauten-/Korrosionsschutz oder Fahrzeuglackierung. Der anschließende Meisterabschluss (1–2 Jahre) ermöglicht Selbstständigkeit und Betriebsführung. Spezialisierungen wie WDVS oder Fassadentechnik erhöhen die Karrierechancen.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Maler und Lackierer streichen und tapezieren Wände, Decken und Fassaden, lackieren Holz, Metall und Kunststoff und bringen Wärmedämmverbundsysteme an. Sie bereiten Untergründe vor, wählen Farben aus, mischen sie an und erstellen Aufmaße. Baustellenabsicherung und Gerüstaufbau gehören dazu.

Ist Maler und Lackierer ein Zukunftsberuf?

Ja. Sanierungspflicht und Energiewende treiben das Auftragsvolumen, und der Fachkräftemangel ist groß. Kreative Spezialisierungen sind gut bezahlt und schwer ersetzbar, der Aufstieg zum Meister mit eigenem Betrieb ist gut möglich.

Wie hoch ist das KI-Risiko?

Sehr niedrig – der KI-Risiko-Score liegt bei 18/100. Mal- und Lackierarbeiten erfordern Feingefühl, Anpassung an wechselnde Untergründe und kreatives Gestaltungsvermögen. Automatisierte Malroboter existieren nur in Industrieanlagen, nicht im Wohn- und Gewerbebau.

Wo arbeiten Maler und Lackierer?

Hauptarbeitgeber sind Malerbetriebe, Bauunternehmen, Sanierungsbetriebe und Industrielackierereien. Auch Autolackierereien, Werften und der öffentliche Dienst (Bauhöfe) bieten Stellen. Mit Meistertitel ist die Selbstständigkeit mit eigenem Betrieb verbreitet.

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