KI-generiertes Symbolbild.Notar / NotarinGehalt, Ausbildung und Berufsperspektiven 2026
Als Notar begleitest du Menschen bei Entscheidungen wie einem Hauskauf, einer Unternehmensgründung oder der Nachlassplanung. Hier erfährst du, was das Amt ausmacht, wie du dorthin kommst und wovon dein Einkommen abhängt.
Einstiegsgehalt
Nicht ausgewiesen
Median-Gehalt
Nicht ausgewiesen
Senior-Gehalt
Nicht ausgewiesen
Automatisierungsindex
28/100
Was macht ein Notar?
Du möchtest Menschen bei wichtigen rechtlichen Vereinbarungen begleiten? Hier erfährst du, wie Notare Wünsche klären und in verständliche, wirksame Verträge übertragen.
Du hörst zu, fragst nach und entwickelst Verträge, die zur Lebenssituation der Beteiligten passen. Bei einem Grundstückskauf klärst du zum Beispiel, unter welchen Bedingungen Eigentum und Kaufpreis übergehen sollen. Bei einem Testament geht es darum, wie der letzte Wille rechtlich umgesetzt werden kann. Du berätst unparteiisch und erklärst die Vereinbarung vor der Beurkundung. Anschließend veranlasst das Notariat die nötigen Schritte, etwa Anmeldungen beim Grundbuchamt oder Handelsregister.
Gehalt & Vergütung
Notare führen ihr öffentliches Amt in wirtschaftlicher Selbstständigkeit. Ihr Einkommen entsteht aus den Gebühren des Notariats, von denen etwa Personal, Räume und technische Ausstattung bezahlt werden. Die Gebühren sind gesetzlich geregelt. Wie viel nach den Betriebskosten übrig bleibt, hängt vom Geschäft des einzelnen Notariats ab.
Ein bundesweit typisches Monatsgehalt lässt sich aus den hier verwendeten amtlichen Quellen nicht angeben. Für die Zeit als Notarassessor gelten wiederum eigene Vergütungsbedingungen. Wenn du den Beruf planst, lohnt sich deshalb der Blick auf die Anwärterbezüge und die spätere wirtschaftliche Verantwortung als zwei unterschiedliche Phasen.
Einstieg
Nicht ausgewiesen
Durchschnitt
Nicht ausgewiesen
Senior
Nicht ausgewiesen
Gehalt nach Region
Notare üben ihr Amt in wirtschaftlicher Selbstständigkeit aus. Die verwendeten amtlichen Quellen liefern dafür keinen passenden typischen Monatsverdienst.
Das Einkommen aus dem Notariat ergibt sich aus den Gebühreneinnahmen nach Abzug der Betriebskosten. Es wird hier kein typischer Monatswert ausgewiesen.
Ausbildungswege
Wenn du Notar werden möchtest, beginnt dein Weg mit der juristischen Ausbildung. Hier siehst du, welche weiteren Schritte zum Notarberuf führen.
Zuerst studierst du Rechtswissenschaften und legst die erste juristische Prüfung ab. Danach folgen der juristische Vorbereitungsdienst, auch Referendariat genannt, und die zweite Staatsprüfung. Damit erwirbst du die Befähigung zum Richteramt, die auch für den Zugang zum Notarberuf erforderlich ist.
Der weitere Weg hängt vom Bundesland ab. Im hauptberuflichen Notariat durchläufst du in der Regel einen mindestens dreijährigen Anwärterdienst als Notarassessor. Dabei arbeitest du in Notariaten mit und sammelst Erfahrung in Beratung und Beurkundung. Anschließend kannst du dich auf eine freie Notarstelle bewerben.
Im Anwaltsnotariat übst du das Notaramt neben dem Anwaltsberuf aus. Dafür sind unter anderem mindestens fünf Jahre anwaltliche Tätigkeit, die notarielle Fachprüfung und praktische notarielle Erfahrung vorgesehen. Welche Form es in deiner Region gibt und wie die Auswahl erfolgt, erklärt die zuständige Notarkammer.
Wenn dich die Arbeit im Notariat interessiert, gibt es auch einen Einstieg ohne Jurastudium: die dreijährige duale Ausbildung zum Notarfachangestellten. Du bereitest Unterlagen vor, begleitest die Abwicklung von Urkunden und kommunizierst mit Mandanten und Behörden. Das ist ein eigener Beruf neben dem Notar, der rechtlich berät und persönlich beurkundet.
Rechtswissenschaft und juristischer Vorbereitungsdienst
Studium und juristischer Vorbereitungsdienst vermitteln die rechtlichen Grundlagen. Erste Prüfung und zweite Staatsprüfung eröffnen den weiteren Weg in das Notaramt.
Notarieller Berufsweg und Bestellung
Je nach Region folgen ein Anwärterdienst im hauptberuflichen Notariat oder anwaltliche Praxis mit notarieller Fachprüfung. Die zuständige Landesjustizverwaltung bestellt die Notare.
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Typische Aufgaben eines Notars
Hier siehst du eine kleine Übersicht der Aufgaben, die dich als Notar im Berufsalltag erwarten.
Wie verändern KI und Automatisierung den Beruf Notar?
Unsere Analyse zeigt, welche Aufgaben Technik übernehmen kann und wie sich der Beruf dadurch verändern könnte.
Redaktionelle Einschätzung für die nächsten fünf bis zehn Jahre
Wie stark wird sich der Beruf verändern?
Einschätzung: Im Notariat können Beteiligte ihre Angaben digital übermitteln, während Vorlagensysteme daraus Vertragsentwürfe vorbereiten. KI hilft zusätzlich beim Zusammenfassen und Formulieren. Wenn solche Schritte enger verbunden werden, dürfte die Vorbereitung vieler Vorgänge weniger Bearbeitungszeit beanspruchen. Für Notare verändert sich dadurch vor allem die Arbeit vor und nach dem Gespräch. Im Gespräch selbst müssen unterschiedliche Wünsche zusammengebracht und die Folgen einer Vereinbarung verständlich erläutert werden. Elektronische Urkunden verändern dabei auch die Weiterverarbeitung, ohne dass dafür jeder Vorgang erneut auf Papier übertragen werden muss.
Technische Aufgabenanalyse
Ein höherer Wert steht für mehr technisch übernehmbare Aufgaben. Die Prozentangaben darunter sind geschätzte Arbeitszeitanteile.
Automatisierungsindex: 28 von 100
| Aufgabe | Zeitanteil | Einstufung |
|---|---|---|
| Willen der Beteiligten klären und unparteiisch belehren | Zeitanteil: 20 % | kaum automatisierbar |
Beleg: Redaktionelle EinordnungNotare klären, was die Beteiligten vereinbaren möchten, und erklären ihnen die Folgen. Gerade bei unterschiedlichen Interessen ist die persönliche Verständigung wichtig. Diese Aufgabe wird anhand des Berufsbildes als überwiegend menschliche Arbeit eingeschätzt. | ||
| Verträge, Testamente und andere Urkunden entwerfen | Zeitanteil: 25 % | teilweise automatisierbar |
Beleg: AssistenzLawlift erstellt Dokumente aus zuvor eingerichteten Vorlagen und Regeln. Das kann die Vorbereitung eines Vertrags unterstützen. Notare gestalten die Vereinbarung für die konkrete familiäre oder wirtschaftliche Situation. | ||
| Rechtsfragen und Gestaltungsvoraussetzungen recherchieren | Zeitanteil: 10 % | teilweise automatisierbar |
Beleg: Assistenzbeck-chat hilft bei der Suche nach juristischen Fundstellen und verlinkt die Originalquellen. Notare prüfen, welche Vorschriften und Entscheidungen auf das geplante Rechtsgeschäft passen. | ||
| Erklärungen beurkunden und Unterschriften beglaubigen | Zeitanteil: 20 % | kaum automatisierbar |
Beleg: Redaktionelle EinordnungBeim Beurkunden und Beglaubigen gelten besondere Anforderungen an Identitätsprüfung und Verfahren. Die Durchführung wird hier als überwiegend persönliche Amtstätigkeit eingeordnet. Elektronische Vorbereitung und Übermittlung unterstützen andere Schritte. | ||
| Register- und Grundbuchvollzug veranlassen und überwachen | Zeitanteil: 15 % | teilweise automatisierbar |
Beleg: AssistenzXNotar unterstützt das Erfassen und Versenden von Registeranmeldungen. Das Notariat klärt außerdem, ob notwendige Genehmigungen vorliegen und welche Schritte bis zur Eintragung noch ausstehen. | ||
| Urkunden verwahren und elektronische Dokumente verwalten | Zeitanteil: 5 % | teilweise automatisierbar |
Beleg: AssistenzDie Onlinehilfe der Bundesnotarkammer beschreibt die Weiterverarbeitung elektronischer Urkunden in XNP. Das erleichtert die Dokumentenverwaltung. Das Notariat ordnet die Unterlagen dem richtigen Vorgang zu und achtet auf vollständige Verwahrung. | ||
| Notariatsabläufe und Mitarbeitende koordinieren | Zeitanteil: 5 % | kaum automatisierbar |
Beleg: Redaktionelle EinordnungNotare stimmen Termine, Zuständigkeiten und die Bearbeitung offener Vorgänge mit ihrem Team ab. Dabei müssen sie beispielsweise dringende Registeranmeldungen und Beurkundungstermine zusammenbringen. Diese Organisationsaufgabe wird hier überwiegend menschlich eingeordnet. | ||
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Weg zu einer eigenen Notarstelle?
Zuerst folgen Jurastudium, erste Prüfung, Referendariat und zweite Staatsprüfung. Im hauptberuflichen Notariat kommt in der Regel ein mindestens dreijähriger Anwärterdienst hinzu. Danach bewirbst du dich auf eine freie Stelle. Im Anwaltsnotariat gelten andere Voraussetzungen, unter anderem anwaltliche Berufspraxis und die notarielle Fachprüfung. Eine feste Gesamtdauer lässt sich deshalb nicht für alle Wege nennen.
Kann ich ohne Jurastudium im Notariat arbeiten?
Ja, mit der dreijährigen dualen Ausbildung zum Notarfachangestellten. Du bereitest Unterlagen vor, begleitest die Abwicklung von Urkunden und kommunizierst mit Mandanten und Behörden. Das ist ein eigener Beruf. Für das Notaramt selbst brauchst du den juristischen Berufsweg und die weiteren Voraussetzungen.
Erhält ein Notar ein festes Monatsgehalt?
Notare führen ihr öffentliches Amt in wirtschaftlicher Selbstständigkeit. Aus den gesetzlich geregelten Gebühren werden auch Personal, Räume und Ausstattung bezahlt. Das persönliche Einkommen hängt deshalb vom Geschäft und den Betriebskosten des Notariats ab. Für die Zeit als Notarassessor gelten eigene Vergütungsbedingungen.
Quellen und Datenstand
- Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET: Notar/in, Steckbrief, berufliche Tätigkeiten und Zugang, geprüft am 15. Oktober 2026, Abruf Oktober 2026
- Lawlift: regelbasierte Dokumente aus freigegebenen Vorlagen
- beck-chat: juristische Recherche mit verlinkten Originalfundstellen
- Bundesnotarkammer: Registeranmeldung in XNotar vom Anlegen bis zum Versand
- Bundesnotarkammer: Vollzug und Archivierung elektronischer Urkunden
- Bundesnotarordnung: öffentliches Amt, Eignung und beide Zugangswege, Abruf 15. Oktober 2026
- Bundesnotarordnung § 1: Stellung und Aufgaben des Notars
- Bundesnotarkammer: Berufsziel Notar, wirtschaftliche Selbstständigkeit und Zugangswege
- DRiG § 5: Studium, erste Prüfung und juristischer Vorbereitungsdienst
- Bundesnotarordnung § 17: gesetzliche Gebühren, Abruf Oktober 2026
- Bundesnotarkammer: dreijährige Ausbildung und Aufgaben der Notarfachangestellten, Abruf Oktober 2026
- Bundesnotarkammer: digitales Mandantenportal
- Bundesnotarkammer: elektronische Präsenzbeurkundung
Zuletzt geprüft: Oktober 2026. Wie wir Gehälter und den KI-Risiko-Score ermitteln, steht unter So arbeiten wir.
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