Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau
Einstiegsgehalt
28.000 €
Median-Gehalt
42.000 €
Senior-Gehalt
62.000 €
KI-Risiko-Score
48/100
Überblick
Immobilienkaufleute vermitteln, verwalten und vermarkten Immobilien. Sie beraten Käufer, Verkäufer und Mieter, erstellen Exposés, führen Besichtigungen durch und begleiten Vertragsabschlüsse. Erfolgreiche Immobilienmakler mit eigenem Kundenstamm können sehr gut verdienen. Das Einstiegsgehalt ist dagegen moderat.
Gehalt & Vergütung
Einstieg
28.000 €
/ Jahr (brutto)
Durchschnitt
42.000 €
/ Jahr (brutto)
Senior
62.000 €
/ Jahr (brutto)
Gehalt nach Region
Ausbildungswege
Immobilienkaufmann/-kauffrau
3-jährige duale Ausbildung bei Immobilienunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften oder Maklerbüros. Inhalte: Mietrecht, Bewertung, Finanzierung, Marketing.
Immobilienfachwirt (IHK) / Immobilienökonom
Mit dem Fachwirt-Titel steigen Karrierechancen und Gehalt erheblich. Voraussetzung für viele Führungspositionen bei großen Unternehmen.
Immobilien-Kurse entdecken →B.Sc. Real Estate Management
Für Asset Management, Projektentwicklung und institutionelle Anleger ist ein Studium der Immobilienwirtschaft der beste Einstieg.
Typische Aufgaben
KI-Risiko-Analyse
KI-Risiko-Score: Immobilienkaufmann
KI-Tools verändern die Immobilienvermittlung: automatische Bewertungen, smarte Exposés und Suchagenten ersetzen Routinearbeit. Die persönliche Beratung, Verhandlung und der Vertrauensaufbau bleiben menschlich – besonders bei hochpreisigen Transaktionen.
Routinetätigkeit
Soziale Kompetenz
Digitalisierung
von 100 · Mitteles KI-Risiko
Risikofaktor Routinetätigkeit: Markteinschätzungen, Vertragsgestaltung und Preisverhandlungen erfordern Immobilien-Urteilsvermögen.
Risikofaktor Soziale Kompetenz: Kundenberatung, Verhandlungsführung und Vertrauensaufbau sind zentrale Bestandteile des Berufs.
Risikofaktor Digitalisierung: Objektbesichtigungen, Übergaben und Vor-Ort-Bewertungen erfordern physische Präsenz.
Spezialisierung auf Gewerbe, Luxusimmobilien oder Projektentwicklung schützt vor Verdrängung durch digitale Plattformen. Digitalkompetenzen (360°-Touren, CRM-Systeme) sind Pflicht.
Zukunftsaussichten
Chancen
- Langfristige Nachfrage nach Wohnraum in Ballungsgebieten stabil
- Provisionen ermöglichen überdurchschnittliche Verdienste
- Selbstständigkeit als Makler mit niedrigen Einstiegshürden möglich
- Digitale Tools steigern Effizienz und Reichweite
Risiken
- Starke Abhängigkeit von Zinsniveau und Immobilienmarkt
- Digitale Plattformen verdrängen klassische Makler im Standardsegment
- Einstiegsgehalt ohne Provisionsanteil gering
- Bestellerprinzip reduziert Provisionsspieleraum
Häufige Fragen
Was verdient ein Immobilienkaufmann?
Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 28.000 € brutto pro Jahr, der Median bei 42.000 € und mit Erfahrung oder Fachwirt-Titel sind bis zu 62.000 € möglich. In München werden bis zu 55.000 € gezahlt, in Sachsen rund 34.000 € – Provisionen können das Einkommen deutlich steigern.
Wie wird man Immobilienkaufmann?
Der klassische Weg ist die dreijährige duale Ausbildung bei Immobilienunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften oder Maklerbüros. Mit dem Fachwirt (IHK) oder einem Studium Real Estate Management öffnen sich Führungspositionen.
Was macht ein Immobilienkaufmann im Alltag?
Zum Alltag gehören das Akquirieren und Bewerten von Immobilien, Exposé-Erstellung, Besichtigungen, Beratung von Käufern und Mietern sowie Vertragsvorbereitung. Auch Objektverwaltung, Mieterbetreuung und Marktanalysen sind Bestandteil.
Ist Immobilienkaufmann ein Zukunftsberuf?
Die langfristige Nachfrage nach Wohnraum in Ballungsgebieten ist stabil, allerdings sind klassische Makler im Standardsegment unter Druck. Spezialisierung auf Gewerbe, Luxus oder Projektentwicklung sichert die Zukunft.
Wie hoch ist das KI-Risiko für Immobilienkaufleute?
Das KI-Risiko liegt bei 48/100 (mittel). KI automatisiert Bewertungen, Exposés und Suchagenten, aber Beratung, Verhandlung und Vor-Ort-Besichtigungen bleiben menschliche Aufgaben.
Wo arbeitet ein Immobilienkaufmann?
Typische Arbeitgeber sind Maklerbüros, Immobilienunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften und Banken. Die Arbeit teilt sich zwischen Büro, Außendienst bei Besichtigungen und Notarterminen auf.
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