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Luft- und Raumfahrtingenieur / Luft- und Raumfahrtingenieurin

IngenieurwesenAkademischGut bezahltWachsendKI-Risiko: Niedrig

Einstiegsgehalt

52.000 €

Median-Gehalt

72.000 €

Senior-Gehalt

95.000 €

KI-Risiko-Score

15/100

Überblick

Luft- und Raumfahrtingenieure entwickeln Flugzeuge, Hubschrauber, Satelliten, Raketen und Drohnen. Sie arbeiten an Aerodynamik, Antrieben, Strukturen und Avionik. Mit dem Wachstum der Raumfahrtindustrie, neuen Mobilitätskonzepten (eVTOL, Urban Air Mobility) und dem Airbus-Standort Deutschland ist dies einer der aufregendsten Ingenieurberufe.

Gehalt & Vergütung

Einstieg

52.000 €

/ Jahr (brutto)

Senior

95.000 €

/ Jahr (brutto)

Gehalt nach Region

Bayern / München (Airbus, DLR)
92.000 €
Hamburg (Airbus)
88.000 €
Baden-Württemberg (Daimler Aerospace)
82.000 €
Bremen (OHB, Airbus Space)
78.000 €
Berlin (DLR)
72.000 €
Sachsen (DLR Dresden)
56.000 €

Ausbildungswege

Studium8–10 Semester

B.Sc. / M.Sc. Luft- und Raumfahrttechnik

Hochspezialisiertes Ingenieurstudium. Top-Standorte: TU München, Universität Stuttgart, TU Berlin, FH Aachen. Inhalte: Aerodynamik, Strukturmechanik, Antriebe, Flugregelung.

Studium8–10 Semester

Duales Studium / Werkstudent bei Airbus oder DLR

Praxisintegriertes Studium oder Werkstudentenstelle bei Industriepartnern – erleichtert den Direkteinstieg nach Abschluss erheblich.

Typische Aufgaben

Flugzeug- und Raumfahrzeugkomponenten konstruieren und simulieren
Aerodynamische Berechnungen und Windkanaltests begleiten
Antriebssysteme entwickeln und optimieren
Zulassungsunterlagen nach EASA-Normen erstellen
Satellitenstrukturen und Nutzlasten entwickeln
Prototypen testen und Flugtests auswerten
Mit internationalen Teams (Airbus, ESA, DLR) zusammenarbeiten

KI-Risiko-Analyse

KI-Risiko-Score: Luft- und Raumfahrtingenieur

Sicherheitskritische Systeme in der Luft- und Raumfahrt unterliegen strengsten Zulassungsanforderungen. Ingenieurverantwortung und Zertifizierungspflichten sind nicht automatisierbar. Die Branche wächst durch NewSpace, Urban Air Mobility und Verteidigung.

Routinetätigkeit

Soziale Kompetenz

Digitalisierung

15

von 100 · Niedriges KI-Risiko

Risikofaktor Routinetätigkeit: Der Routineanteil ist gering (10/100) – die Tätigkeit erfordert Urteilsvermögen, das KI nicht ersetzen kann.

Risikofaktor Soziale Kompetenz: Starker Sozialbedarf schützt diesen Beruf vor KI-Verdrängung – persönliche Interaktion ist ein Kernwert (15/100 Risikoexposition).

Risikofaktor Digitalisierung: Digitalisierungseinfluss bisher gering (20/100) – physische Präsenz oder spezialisiertes Handeln schützt den Beruf.

Empfehlung

Spezialisierung in Autonomous Systems, Satellitennutzlasten oder elektrischer Luftfahrt (eVTOL) sind die wachstumsstärksten Felder. Englischkenntnisse und internationale Erfahrung sind obligatorisch.

Zukunftsaussichten

Chancen

  • NewSpace-Boom: SpaceX, Ariane 6, Starlink und OHB schaffen neue Stellen
  • Urban Air Mobility (eVTOL) ist ein wachsendes Feld ab Ende der 2020er
  • Verteidigungsausgaben in Europa steigen – Bedarf an Aerospace-Ingenieuren wächst
  • Internationales Profil öffnet Türen zu NASA, ESA, Boeing und SpaceX

Risiken

  • Sehr spezialisiertes Studium – kaum Quereinsteigermöglichkeiten
  • Zyklische Branche mit starken Krisen (COVID traf Airlines existenziell)
  • Studienabbruchquoten in Luft- und Raumfahrt überdurchschnittlich hoch
  • Standorte konzentriert auf wenige Städte – geographische Flexibilität erforderlich

Häufige Fragen

Was verdient ein Luft- und Raumfahrtingenieur?

Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 52.000 € brutto pro Jahr, im Median verdienen Luft- und Raumfahrtingenieure etwa 72.000 €. Mit Spezialisierung und Senior-Status sind bis zu 95.000 € erreichbar. An Top-Standorten wie Bayern (Airbus, DLR) und Hamburg liegen die Gehälter bei 88.000–92.000 €.

Wie wird man Luft- und Raumfahrtingenieur?

Über ein 8–10-semestriges Studium der Luft- und Raumfahrttechnik (B.Sc./M.Sc.) an spezialisierten Hochschulen wie TU München, Uni Stuttgart, TU Berlin oder FH Aachen. Ein duales Studium oder eine Werkstudentenstelle bei Airbus oder DLR erleichtert den Direkteinstieg erheblich.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Luft- und Raumfahrtingenieure konstruieren und simulieren Flugzeug- und Raumfahrzeugkomponenten, begleiten Windkanaltests und entwickeln Antriebssysteme. Sie erstellen Zulassungsunterlagen nach EASA-Normen und arbeiten in internationalen Teams (Airbus, ESA, DLR) an Prototypen und Flugtests.

Ist Luft- und Raumfahrtingenieur ein Zukunftsberuf?

Ja. Der NewSpace-Boom (SpaceX, Ariane 6, OHB), Urban Air Mobility (eVTOL) und steigende Verteidigungsausgaben in Europa schaffen viele neue Stellen. Ein internationales Profil öffnet zudem Türen zu NASA, ESA, Boeing und SpaceX.

Wie hoch ist das KI-Risiko?

Sehr niedrig – der KI-Risiko-Score liegt bei 15/100. Sicherheitskritische Systeme unterliegen strengsten Zulassungsanforderungen, und Ingenieurverantwortung sowie Zertifizierungspflichten sind nicht automatisierbar. CFD-Simulationen und KI-Tools beschleunigen die Entwicklung, ersetzen aber keine Ingenieursentscheidungen.

Wo arbeiten Luft- und Raumfahrtingenieure?

Hauptarbeitgeber sind Airbus (Hamburg, München, Bremen), das DLR, OHB, Rolls-Royce Deutschland, MTU Aero Engines und Zulieferer. Auch ESA, Verteidigungsunternehmen wie Diehl und Hensoldt sowie internationale Konzerne wie Boeing und SpaceX bieten Stellen.

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