Friseur / Friseurin

HandwerkHandwerklichSozialStabilKI-Risiko: Niedrig

Einstiegsgehalt

20.000 €

Median-Gehalt

27.000 €

Senior-Gehalt

42.000 €

KI-Risiko-Score

10/100

Überblick

Friseure schneiden und stylen Haare, beraten Kunden zu Farbe und Pflege und führen Colorations- und Dauerwellenbehandlungen durch. Der Beruf ist körperlich anspruchsvoll, bietet aber durch Selbstständigkeit gute Einkommensperspektiven. Fachkräftemangel ist in diesem Berufsfeld besonders ausgeprägt.

Gehalt & Vergütung

Einstieg

20.000 €

/ Jahr (brutto)

Senior

42.000 €

/ Jahr (brutto)

Gehalt nach Region

Bayern / München
32.000 €
Baden-Württemberg
30.000 €
Hessen / Frankfurt
29.000 €
NRW
26.000 €
Berlin
25.000 €
Sachsen / Ost
21.000 €

Ausbildungswege

Ausbildung3 Jahre

Ausbildung Friseur/-in

3-jährige duale Ausbildung in Salon und Berufsschule. Nach der Ausbildung Gesellenprüfung, dann unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten.

Weiterbildung1–2 Jahre

Friseurmeister/-in

Meisterkurs berechtigt zur Selbstständigkeit und eigenen Salonführung. Deutlich bessere Einkommenschancen.

WeiterbildungWochen bis Monate

Colorist / Hairstylist Spezialisierung

Aufbaukurse bei Wella, L'Oréal oder Schwarzkopf. Ermöglichen Premium-Preisgestaltung und Arbeit in High-End-Salons.

Typische Aufgaben

Haare schneiden, stylen und föhnen
Colorationen, Strähnen und Tönung durchführen
Kunden zu Haarfarbe, Pflege und Stil beraten
Dauerwellen und Glättungsbehandlungen ausführen
Haarpflegeprodukte empfehlen und verkaufen
Terminplanung und Kassenwesen im Salon

KI-Risiko-Analyse

KI-Risiko-Score: Friseur

Friseurarbeit ist eine der am stärksten manuellen und sozialen Tätigkeiten überhaupt. Körpernahes Handwerk, Ästhetikberatung und der soziale Austausch mit Kunden sind durch KI und Automatisierung auf absehbare Zeit nicht ersetzbar.

10

Automatisierbarkeit

15

Kreativbedarf

10

Sozialkompetenz

10

von 100 · Niedriges KI-Risiko

Automatisierbarkeit: Haarschnitt und Coloration erfordern Feingefühl, Ästhetikverständnis und körperliche Präsenz – Robotik nicht absehbar.

Kreativbedarf: Styling und Farb-Konzepte erfordern kreatives Handwerk und Gespür für individuelle Kundenwünsche.

Sozialkompetenz: Friseure sind oft Vertrauenspersonen ihrer Kunden – der soziale Aspekt ist untrennbar mit dem Beruf verbunden.

Empfehlung

Meister-Ausbildung und Salon-Selbstständigkeit sind der beste Weg zu höherem Einkommen. Spezialisierung auf Premium-Colorationen oder Brautstyling erhöht die Verdienstmöglichkeiten erheblich.

Zukunftsaussichten

Chancen

  • Ausgeprägter Fachkräftemangel – wer fertig ist, findet sofort eine Stelle
  • Selbstständigkeit mit eigenem Salon gut möglich und rentabel
  • KI-sichere Tätigkeit durch körpernahes, soziales Handwerk

Risiken

  • Niedrige Einstiegsgehälter im Angestelltenverhältnis
  • Körperliche Belastung durch langes Stehen und Chemikalienkontakt
  • Samstagsarbeit und unregelmäßige Arbeitszeiten Standard

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