Elektroniker / Elektronikerin
Einstiegsgehalt
30.000 €
Median-Gehalt
42.000 €
Senior-Gehalt
58.000 €
KI-Risiko-Score
20/100
Überblick
Elektroniker installieren, warten und reparieren elektrische Anlagen, Maschinen und Systeme. Je nach Fachrichtung arbeiten sie in der Energietechnik, Automatisierung, Informations- und Telekommunikationstechnik oder im Gebäude- und Infrastrukturbereich. Der Beruf ist krisenresistent und dauerhaft nachgefragt.
Gehalt & Vergütung
Einstieg
30.000 €
/ Jahr (brutto)
Durchschnitt
42.000 €
/ Jahr (brutto)
Senior
58.000 €
/ Jahr (brutto)
Gehalt nach Region
Ausbildungswege
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Häufigste Fachrichtung: Installation und Wartung elektrischer Anlagen in Gebäuden und Infrastruktur.
Elektroniker für Automatisierungstechnik
Spezialisierung auf Industrieautomation, SPS-Programmierung und Prozesssteuerung.
Meister Elektrotechnik / Techniker
Aufstiegsqualifikation für Führung eigener Teams und Betriebe. Erheblich besseres Gehalt.
Typische Aufgaben
KI-Risiko-Analyse
KI-Risiko-Score: Elektroniker
Elektrotechnik erfordert handwerkliche Präzision auf wechselnden Baustellen und in komplexen Anlagen. Ferndiagnose und Fehlerlogging verbessern sich durch KI, ersetzen aber keine Fachkräfte vor Ort.
Routinetätigkeit
Soziale Kompetenz
Digitalisierung
von 100 · Niedriges KI-Risiko
Risikofaktor Routinetätigkeit: Fehleranalyse, Komponentenauswahl und Sicherheitsbeurteilung erfordern technisches Erfahrungsurteil.
Risikofaktor Soziale Kompetenz: Koordination mit Auftraggebern und Teamarbeit ist regelmäßig erforderlich; die Interaktionen bleiben meist technisch-sachlicher Natur.
Risikofaktor Digitalisierung: Installation und Wartung elektronischer Systeme erfordern physische Präsenz, oft unter schwierigen Bedingungen.
Spezialisierung auf Photovoltaik, E-Mobilität (Ladeinfrastruktur) oder industrielle Automatisierung bietet hervorragende Zukunftsperspektiven und überdurchschnittliche Gehälter.
Zukunftsaussichten
Chancen
- Energiewende und E-Mobilität schaffen massiven Fachkräftebedarf
- Photovoltaik-Boom: Extrem hohe Nachfrage nach Installateuren
- Meister und Techniker verdienen deutlich über dem Durchschnitt
Risiken
- Körperliche Belastung: Klettern, Arbeiten in engen Räumen, Außeneinsatz
- Rufbereitschaft und Notfalleinsätze in manchen Bereichen
- Strenge Sicherheitsvorschriften und hohe Haftungsverantwortung
Häufige Fragen
Was verdient ein Elektroniker?
Einsteiger verdienen rund 30.000 € pro Jahr, der Median liegt bei 42.000 €. Erfahrene Elektroniker mit Meister erreichen bis zu 58.000 € jährlich. In Bayern (52.000 €) und Baden-Württemberg (50.000 €) sind die Gehälter am höchsten.
Wie wird man Elektroniker?
Der Hauptweg ist eine 3,5-jährige duale Ausbildung – meist als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik oder Automatisierungstechnik. Mit einer 2-jährigen Meister- oder Technikerausbildung sind Führungspositionen und Selbstständigkeit möglich.
Was sind die Aufgaben eines Elektronikers?
Elektroniker installieren und prüfen elektrische Anlagen, lesen und erstellen Schaltpläne, beheben Störungen und warten Maschinen und Steuerungsanlagen. Sie halten VDE-Vorschriften ein und beraten Kunden technisch.
Wie hoch ist das KI-Risiko für Elektroniker?
Mit einem Score von 20 ist das Risiko sehr niedrig. Ferndiagnose verbessert sich durch KI, ersetzt aber keine Fachkräfte vor Ort, da Elektrotechnik handwerkliche Präzision auf wechselnden Baustellen erfordert.
Ist Elektroniker ein Zukunftsberuf?
Ja, Energiewende und E-Mobilität schaffen massiven Fachkräftebedarf. Der Photovoltaik-Boom sorgt für extrem hohe Nachfrage, Meister und Techniker verdienen deutlich über dem Durchschnitt.
Wo arbeiten Elektroniker?
Elektroniker arbeiten in Handwerksbetrieben, Industrieunternehmen, Energieversorgern und in der Telekommunikation. Einsatzfelder sind Gebäudetechnik, Industrieautomation und zunehmend Ladeinfrastruktur und erneuerbare Energien.
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