Reiseverkehrskaufmann / Reiseverkehrskauffrau
Einstiegsgehalt
26.000 €
Median-Gehalt
34.000 €
Senior-Gehalt
44.000 €
KI-Risiko-Score
62/100
Überblick
Reiseverkehrskaufleute planen und verkaufen Reisen und Touristikprodukte für Privat- und Geschäftskunden. Sie arbeiten in Reisebüros, Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften und sind Experten für Destinationen, Hotels und Reiserecht.
Gehalt & Vergütung
Einstieg
26.000 €
/ Jahr (brutto)
Durchschnitt
34.000 €
/ Jahr (brutto)
Senior
44.000 €
/ Jahr (brutto)
Gehalt nach Region
Ausbildungswege
Ausbildung Reiseverkehrskaufmann/-frau
2,5-jährige duale Ausbildung in Reisebüros, Reiseveranstaltern oder Fluggesellschaften. Vermittelt Reiserecht, Destinationswissen, Buchungssysteme (Amadeus, Galileo) und Kundenberatung.
Tourismusmanagement (B.A.)
Für Aufstieg in Destinationsmanagement, Revenue Management oder internationale Touristik.
Tourismusmanagement bei IU →IATA-Zertifikat / Geschäftsreisen (Business Travel)
IATA-Kurse sind internationaler Standard für Flugreiseprofis. Business Travel Management ist ein wachsendes Segment.
Reise-Branchenkurse auf Udemy →Typische Aufgaben
KI-Risiko-Analyse
KI-Risiko-Score: Reiseverkehrskaufmann
Online-Buchungsplattformen und KI-Reiseassistenten haben einfache Buchungsaufgaben weitgehend übernommen. Komplexe Reisen, Gruppenreisen und persönliche Beratung bleiben menschliche Domänen.
Routinetätigkeit
Soziale Kompetenz
Digitalisierung
von 100 · Mitteles KI-Risiko
Risikofaktor Routinetätigkeit: Reiseplanung für besondere Anforderungen, Krisenmanagement bei Störungen und individuelle Beratung erfordern Urteilsvermögen.
Risikofaktor Soziale Kompetenz: Kundengespräche, Vertrauensaufbau und Betreuung während Problemen erfordern ausgeprägte soziale Kompetenz.
Risikofaktor Digitalisierung: Buchungen und Beratung sind zunehmend digital; persönliche Beratung bei komplexen Reisen bleibt ein Differenzierungsmerkmal.
Spezialisierung auf Fernreisen, Kreuzfahrten, Luxusreisen oder Geschäftsreisen (Business Travel) bietet KI-resistente Nischen. Persönliche Expertise und Erfahrung sind der USP gegenüber Buchungsportalen.
Zukunftsaussichten
Chancen
- Reisebranche erholt sich stark nach Covid-Delle
- Komplexe und hochwertige Reisen wachsen – trotz Online-Buchungsportalen
- Business Travel und Gruppenreisen sind wenig automatisierbar
- IATA-Zertifikat öffnet internationale Karrieren bei Airlines
Risiken
- Online-Portale (Booking, Airbnb) haben Standard-Buchungsmarkt übernommen
- Filialschließungen bei traditionellen Reisebüros
- Gehalt vergleichsweise gering für Verantwortung und Wissen
- KI-Reiseassistenten verbessern sich schnell
Häufige Fragen
Was verdient ein Reiseverkehrskaufmann?
Einstiegsgehälter liegen bei rund 26.000 €, der Median bei 34.000 € und Senior-Positionen erreichen 44.000 €. In München und Frankfurt sind 42.000–43.000 € möglich, in Sachsen liegt das Niveau eher bei 28.000 €.
Wie wird man Reiseverkehrskaufmann?
Über eine 2,5-jährige duale Ausbildung in Reisebüros, Reiseveranstaltern oder Fluggesellschaften. Inhalte sind Reiserecht, Destinationswissen, Buchungssysteme (Amadeus, Galileo) und Kundenberatung. Für den Aufstieg eignet sich ein Tourismusmanagement-Studium.
Was macht ein Reiseverkehrskaufmann im Alltag?
Beratung und Verkauf von Pauschalreisen, Flügen und Hotels, Kalkulation von Reiseangeboten und Organisation von Gruppenreisen. Auch Reklamationsbearbeitung, Visarecherche und Destinationspräsentationen gehören zum Alltag.
Ist Reiseverkehrskaufmann ein Zukunftsberuf?
Mit Einschränkung – Standardbuchungen wandern zu Booking & Co. ab und viele Reisebüros schließen Filialen. Komplexe Reisen, Business Travel, Kreuzfahrten und Luxusreisen bleiben aber gefragt. Ein IATA-Zertifikat öffnet internationale Airline-Karrieren.
Wie hoch ist das KI-Risiko für Reiseverkehrskaufleute?
Das KI-Risiko liegt bei 62/100 (mittel). Online-Portale und KI-Reiseassistenten haben einfache Buchungen übernommen. Persönliche Expertise bei komplexen Reisen und Krisenmanagement bei Störungen bleiben die KI-resistente Nische.
Wo arbeiten Reiseverkehrskaufleute?
In Reisebüros, bei Reiseveranstaltern, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtanbietern oder im Business-Travel-Management von Unternehmen. Homeoffice ist bei Online-Reisebüros zunehmend verbreitet.
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